akustik

VON BEGINN AN IN GUTEN HÄNDEN

"Gesundheit ist die erste Pflicht im Leben", wusste der irische Schriftsteller Oscar Wilde. Dazu gehört das Leben mit allen Sinnen genießen zu können. Also auch die Bewahrung des Hörvermögens, um sich an guten Gesprächen mit lieben und interessanten Menschen zu erfreuen, am Singen der Vogel oder an der Musik. 


Sie hören alles...

...aber verstehen Sie es auch?


Die Verschlechterung des Hörvermögens ist häufig ein schleichender Prozess und wird zu Beginn im Alltag kaum bewusst wahrgenommen. Verschlechtert sich das Gehör aber weiter und entwickelt sich zu einem leichten bis mittleren Hörverlust, geht oft zuerst das Hörvermögen für hohe Töne verloren. Dies zeigt sich, indem Sie häufiger Schwierigkeiten haben, Gesprächen zu folgen. Konsonanten wie s, sch, f, g, t, p, h und z können nicht mehr so leicht gehört werden. Im gesprochenen Satz kann unser Gehirn diese "Baustelle" durch einen trainierten Automatismus kompensieren aber leider nicht unendlich. Irgendwann stößt das Gehirn an seine Grenzen und es beginnt kompliziert für uns zu werden. Anstatt Tasse verstehen wir Tasche und aus einem schönen Traum wird ein Baum.


Haben Sie inzwischen bemerkt, dass Sie Schwierigkeiten haben Gesprächen zu folgen? Dann lohnt sich ein Hörtest. Eine Brille trägt irgendwann fast jeder, aber ein Hörgerät? Dabei sind Hörprobleme ab 40 weitverbreitet und trotzdem ein Tabuthema. Dafür gibt es eigentlich keinen Grund. Denn bleibt der Hörverlust längere Zeit unbehandelt, sinkt die Chance, dass die Hörminderung mit einem Hörgerät ausgeglichen werden kann. Man kann das Hören und Verstehen nach einigen Jahren regelrecht verlernen.

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